Sie riefen an, ich legte auf

In den Zehnerjahren nahm dann das DJ-Pult viel Zeit ein: zwei Plattenspieler, Mischpult, Kopfhörer, Vinyl. Musik an, Welt aus. Auflegen ist Timing, Gefühl und Atmosphäre – aber auch Haptik und Fingerspitzengefühl. Im Club wurde die manche Nacht zum Tag – mit Reggae, Hip Hop, Funk, House, Techno bis hin zu Drum and Bass. Dieses eher ungewöhnliche musikalische Potpourri machte den Laden voll. Genauso arbeite ich heute: viele Disziplinen lesen, spüren, was passt, und zum stimmigen Ganzen zusammenführen.